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Landau hat als erste Stadt in Rheinland-Pfalz den Klimanotstand ausgerufen. Weitere wollen folgen. Hierzu der AfD-Bundestagsabgeordnete, Geologe und Umweltpolitiker Dr. Heiko Wildberg:

„Die Ausrufung des Klimanotstands in rheinland-pfälzischen Städten wird sich für die Bürger als teure Täuschung erweisen. Wir haben zwar problematische Wetterlagen und einen immerwährenden, natürlichen Klimawandel, aber keine Klimakrise in Rheinland-Pfalz. Es gibt keine Gefahren, die eine solche Ausrufung rechtfertigten. Es wird uns eine nicht vorhandene Krise vorgegaukelt.“

Wildberg weiter:

„Mit einem herbeigeredeten Klimanotstand können ohne Not teure Maßnahmen beschlossen werden, so zum Beispiel Steuer- und Abgabenerhöhungen (etwa die CO2-Steuer und der Handel mit Emissionszertifikaten). Danach sind Verbote und Einschränkungen der persönlichen Freiheiten absehbar. So werden heute schon Verbote für innerdeutsche Flüge und Verbrennungsmotoren diskutiert.“

„Bürger und Kommunalpolitiker sollten sich dieser Konsequenzen bewusst sein und jegliche Resolutionen zur Ausrufung des Klimanotstands in Rheinland-Pfalz ablehnen“,

so Wildberg.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Heiko Wildberg ist Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie stellvertretender Sprecher des gleichnamigen Arbeitskreises der AfD-Bundestagsfraktion.

2 Kommentare zu “Teure Täuschung – Ausrufung des Klimanotstands in rheinland-pfälzischen Kommunen”

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Heiko Wildberg, ich bin voll und ganz bei ihrer Meinung. Mein Wissen beruft sich allerdings nur auf Erfahrungen. Seit meiner Kindheit (1966) hatten wir unterschiedliche Jahreszeiten. Extrem heisse Sommer und manche waren milder. Da sang Rudi Carell sein Lied “ wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ . Jetzt haben wir Sommer und eine sehr teure Klimapanik wird losgetreten.
    Es ist gemacht von Einflussreichen Meinungsmacher und viele blinde Lemminge Rennen hinterher und schreien schwenken Fahnen und reisen Plakete hoch. Dannach steigen sie mit ihrer 5 köpfigen Familie in den Flieger um in Urlaub zu fliegen.
    Weiterhin viel Erfolg. Ich schätze ihre Arbeit und die ihrer Kollegen sehr. Wünsche der AfD morgen viel Erfolg und hoffe er wird Bundesweit registriert und wir werden endlich mal akzeptiert und nicht schon im Vorfeld ohne zugehört zu haben auf Ablehnung zu stoßen.
    Viele Grüsse

    Uwe Walther

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Wildberg
    Auch ich schätze ihre ruhige und sachliche Arbeit und meine Frau und ich haben die Reise nach Berlin genossen.
    Die Situation wird insbesondere in Rheinland-Pfalz zum Leidwesen des Geldbeutels der Bürger hochgespielt. Die Situation bei der Kläranlage Kandel (wir hatten damals Seite an Seite gekämpft) wiederholt sich in Rheinland-Pfalz aktuell. Beispiele kann ich Ihnen gerne nennen. Die Reduktion der CO2-Emission wird forciert, egal was es kostet. Parallel kreisen Flugzeuge in Warteschleifen über dem Pfälzer Wald und entleeren überschüssiges Kerosin.
    Analog gilt das Gleiche für Fahrverbote Das Beispiel des möglichen Fahrverbots in Hamburg, derweil Kreuzfahrtschiffe mit laufendem Stromaggregat im Hafen liegen zeigt hier die Sturheit, oder auch Abgehobenheit, der Entscheider.
    Parallel wird konsequent ein Tempolimit negiert, obwohl hier sicherlich eine deutliche Reduktion des CO2-Austtosses erreicht wird.
    Das Beispiel mit den Mikroverunreinigungen, das wir im letzten Jahr besprochen haben, ist analog. Baden-Württemberg macht sich für die Behandlung von Mikroverunreinigungen stark, mit großen Vorflutern (Flüssen), derweil in den Ländern wie Thüringen oder Sachsen-Anhalt dies komplett ablehnen, aber schwache Vorfluter haben.
    Sie als auch ich sind ja beide für eine Verbesserung der Umweltsituation, aber bitte so, dass es die Bürger noch bezahlen können und wir mit kleinem Geldbeutel möglichst viel erreichen. Bleiben Sie so wie Sie sind!

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