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Wildberg:

„Das Strache-Video saß. Der österreichische Vizekanzler handelte konsequent und die betroffenen Parteien und Medien haben sich wie erwartet verhalten.

Dabei sind zwei Facetten zu beachten. Zum einen das nicht zu beschönigende Verhalten eines Spitzenpolitikers, der die Verantwortung für sein Handeln unmittelbar übernahm. Zum anderen die möglicherweise rechtswidrige Bespitzelung des damaligen FPÖ-Vorsitzenden. Beide Verhaltensmuster untergraben das Vertrauen in den Rechtsstaat und unsere Demokratie.

Wichtig ist, dass unsere Gesellschaft nicht zulassen darf, dass politisch motivierte Gesinnungsschnüffler die Privatsphäre von Politikern mit gezielten Geheimdienstmethoden ausspähen.“

Wildberg weiter:

„Staatsanwaltschaft und Verfassungshüter sind jetzt gefordert. Es ist zu klären, wer für das Video verantwortlich ist und warum es erst nach zwei Jahren veröffentlicht wurde.

Ebenso gilt es herauszufinden, welche Interessen die Akteure hatten und warum sie das Video mit dem österreichischen Vizekanzler in deutschen Medien kurz vor der Europawahl veröffentlicht haben? Der Verdacht, die EU-Wahl zu beeinflussen, ist wohl nicht von der Hand zu weisen.“

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